Der neue Audi S3 im Fahrbericht

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FREUDE AM ERFAHREN?

Leichter ist er geworden der neue Audi S3, mehr Leistung hat er auch noch bekommen und an der Verbrauchsschraube wurde (im NEFZ-Wert) auch geschraubt. Mit einem Verbrauch von 6,9-7,0 Liter (je nach Getriebe) soll man den Audi S3 fahren können. Diesen Wert kann ich bestätigen möchte aber die Betonung auf das Wort “können” bzw. “kann” legen, denn einmal hinter dem Steuer vom Audi S3 spürt man den Drang das rechte Pedal zum Bodenblech zu drücken.

In 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, es gibt nicht viele kompakte Fahrzeuge die derartige sportliche Werte auf die Strasse bekommen. 300 PS, 380 Nm Drehmoment – viel mehr muss man eigentlich gar nicht mehr wissen. Achja, doch: Die Kraft vom Audi S3 wird über alle vier Räder “abgeleitet” – der S3 verfügt nämlich über einen quattro-Antrieb.

Ihr habt es in den anderen Beiträgen schon gelesen, bei solchen Fahrzeugen muss man nicht über Vernunft oder Unvernunft diskutieren, es macht einfach Spass ein leichtes (1.395 kg Leergewicht) Fahrzeug mit viel Leistung zu bewegen. Es gibt Alternativen, teilweise auch mit mehr Leistung, aber preislich gesehen spielt der Audi A3 dann seinen Joker in der Klasse aus. Meinen Fahrbericht zum Audi S3 könnt ihr hier nachlesen: Fahrbericht neuer Audi S3

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Man sagt den Schweizern ja durchaus nach, dass sie immer etwas “langsamer” wären. Dieses Vorurteil wird durch die Jungs vom radical-mag ausgehebelt, die mögen nicht nur schnelle Fahrzeuge – nein, sie sind auch immer top informiert und schnell dabei wenn es um neue Fahrzeuge geht: “Und das Ding geht ab wie die gestochene Sau. 4,8 Sekunden auf 100 km/h, das ist – pff (der RS3 ist nur minim schneller, 4,6 Sekunden). Und ja, man mag es gerne glauben, dass er die 4,8 auch wirklich schafft;, ist ja 4×4, und das hilft schon in Sachen Grip: die 250 km/h Höchstgeschwindigkeit bringt er auf jeden Fall, locker (der Tacho steht dann bei 270 km/h). Da ist irgendwie auch ein Fortschritt passiert, früher gab es dann doch Aussetzer, wenn die Wagen ins Limit fuhren, heute merkt man gar nichts mehr, ausser: man wird nicht mehr schneller.”

Sebastian Bauer ist ebenfalls für seinen schweren, aber gut kontrollierten, Gasfuss bekannt. Er unterstellt dem Audi S3 verdammt viele Qualitäten, über aber auch konstruktive Kritik: “Nach den ersten Kilometern kann der Audi S3 überzeugen! Er ist bei weitem nicht so langweilig, wie es der erste Eindruck vermittelt. Bewegt man ihn entsprechend dynamisch – und alleine dafür das Lob: er lässt es mit sich machen! – kommen seine wahren Qualitäten zum Tragen. Dazu hat man natürlich gewohnt hochwertige Verarbeitungsqualität und eine Ausstattung, um mit dem S3 auch Dauergast auf langen Autobahnetappen zu sein. Einen ganz tiefen Kratzer bekommt der S3 in Puncto Bremsen. Für ein Modell mit “S” im Namen, ist so ein Hitzekollaps an einem verhältnismässig kühlen und nassen Tag einfach ein No Go!”

Fabian Messner fuhr den Audi S3 im Regen und lobte trotzdem Antrieb, Fahrwerk und Verarbeitung: “Optisches Understatement und kraftvolle Entfaltung der Motorleistung. So muss es doch in einem Auto sein, insbesondere, wenn jemand wie ich, gerne Leute ärgert. Wer denkt bei einem so dezent gestylten A3 schon an den stärksten Premiumkompakten, den Audi je gebaut hat? Klar die Soundkulisse lässt sich schlecht kaschieren, irgendwie muss der 2.0 TFSI auch ausatmen, doch ansonsten würden nur wenige den S3 richtig einschätzen können. Der Punkt, der mir zudem fast noch mehr gefällt als der Mini-Wolf im Schafspelz ist die Tatsache, dass sobald das Gas nicht mehr voll durchgetreten wird, der Audi S3 ein sicherer, komfortabler und vor allem sparsamer Reisebegleiter ist – ich bin mir sicher, auf langen Strecken fällt die sieben Liter Marke!”

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