Jaguar F-Type Test – Der britische Roadster!

jaguar-f-type-fahrbericht

FREUDE AM ERFAHREN?

 340, 380 oder 495? Ja, die Rede ist von PS! Ich könnte auch fragen: 260, 275 oder 300? Dann wäre die Einheit km/h! Die Rede ist vom neuen Jaguar F-Type, dem Roadster aus England der sportlich um die Ecke brüllt und dabei für Fahrspass sorgt. Unter der Motorhaube von dem Hecktriebler findet man entweder einen 3,0 Liter V6 oder halt den 5,0 Liter V8 und in den Radkästen drehen sich 18, 19 oder 20″ Felgen bis zu einer Breite von 10″. Motor vorne, Antrieb hinten – das war schon immer ein gutes Roadster-Rezept. Verfeinert wurde das nun noch mit einem edlem Stoffdach und einer ganzen Menge Luxus. Luxus den man sich leisten muss, denn die Preise starten bei 73.900 Euro.

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 “Der Jaguar F-Type ist ein feines Auto, was wirklich Spass macht. Für meinen Geschmack hätte man sich noch einen Hauch mehr an die Formen des legendären E-Types halten können, aber ich finde den F-Type schön. Es macht auch wahnsinnig viel Spass mit ihm zu fahren. In der Basis-Ausstattung kostet der F-Type mit dem kleinen V6 genau 73.400 Euro. Nicht wirklich ein Zweitwagen für den Normalverdiener, aber irgendwann kommen ja auch die ersten Gebrauchten auf den Markt.” schreibt Jan Gleitsmann. Mit ihm hatte ich mir das Fahrzeug geteilt und dabei ist auch unten eingebundenes Jaguar F-Type Video entstanden.

Fabian Mechtel – bekannt als Edelfeder – ist begeistert vom Heck wie es scheint: “Das Heck. Es ist dieses Heck. Kraftvoll und klar, dazu einer der feinsten Hüftschwünge der letzten zwanzig Jahre. Die lange Motorhaube und der klassisch vergitterte Kühlergrill sind zwar ebenfalls nicht zu verachten, aber das Heck ist definitiv die Schokoladenseite des neuen F-Types.”

“Das Achtgang-Quickshift-Getriebe, ein variable einsetzbares Wandlergetriebe, ist wie von der übrigen Modellpalette gewohnt ausgeklügelt weiterentwickelt worden und die Schaltzeit verkürzt. Eingelegte Gänge werden in feinster Motorsportmanier mit einem Zucken der gesamten Karosserie bestätigt. Das kompakte Getriebe bringt die Katze ohne direkte Konkurrenz in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, dafür verantwortlich sind die 495 PS an Leistung, die bei 6500 U/min anstehen und ein Gesamtübersetzungsverhältnis von 2.56.” vermeldet Stefan Maas und sein Kollege Fabian Messner berichtet: “Die Katze, sie fährt sich nicht ganz so elegant und leichtfüssig wie erwartet, die Gewichtsverteilung ist beim V6-Modell mit 50:50 perfekt, doch es ist eben Gewicht, viel Gewicht, das durch Leistung kompensiert wird und immer wieder schiebt, je nach Bremseingriff auch nicht schön über die Hinterachse, sondern über die vorderen Räder.”

Jens Wilde hat auch bemerkt, dass man das mehrlagige Stoffdach öffnen kann: “Sitz ganz nach unten stellen und das 12-Sekunden-Verdeck per Knopfdruck versenken. Und das bis 50 km/h. Echt spektakulär im Sommer vor der Eisdiele. Praktisch bei einsetzendem Regen, was ich auch unfreiwillig feststellen musste. Ich empfehle gross gewachsenen Fahrern über 1,80 m das Tragen einer Mütze, da permanent ein Windzug zu spüren war. Aber nicht unangenehm und ohne Verwirbelungen und das bei 100 km/h auf der Landstrasse.” – Auf Sebastian Bauer ist Verlass, denn wir hatten beim V6 exakt den gleichen Gedanken: “Gerade aber der V6 ist in seiner akustischen Ausprägung ein Meisterwerk. Den V8 kennt man, von ihm erwartet man, dass er so klingt, wie er klingt. Der V6 aber. Er klingt so, wie ein V6-Triebwerk aus längst vergessenen Tagen. Heiseres Röcheln, kräftiges, lautes Schreien. Es erinnert bisweilen an das sägende Kreischen eines Porsche Boxer-Sechszylinders, was der F-Type S in die Wälder brüllt!”

BEWEGTBILD:

WEITERE TESTBERICHTE:

Die Jungs vom Radical-Mag haben natürlich auch schon über den F-Type geschrieben: “Der F-Type ist ein wunderbarer,schneller und sexy gezeichneter Roadster, welcher der Marke neue Kunden in die Verkaufsräume spülen könnte. Nicht nur, weil er mit seinen inneren und äusseren Qualitäten überzeugt, sondern weil er relativ billig ist.” – damit hat der Autor übrigens Recht, denn im direkten Vergleich mit sportlichen Fahrzeugen aus Zuffenhausen kommt er günstig weg, wenn man in den Sphären von günstig sprechen kann.

MEIN KOMMENTAR:

“Sind die Schallklappen der Auspuffanlage geöffnet, dann rappelt es aber im Karton.  Der Jaguar brüllt sich die Seele aus dem Leib und der sportlich ambitionierte Fahrer kann fast im Kreis grinsen. Natürlich ist das albern, eventuell ist es sogar peinlich doch wer sich ein Fahrzeug vor die Tür stellt, welches in der Basis-Version bereits 73.400 Euro kostet – der hat das Recht es so zu fahren wie er möchte. Egal ob laut oder leise, die Fahrt unterm Stoffdach ist ein Genuss welches durch das öffnen noch verstärkt wird.” – so steht es in meinem Jaguar F-Type Fahrbericht und nein, ich habe da nicht übertrieben!

HERSTELLER-LINKS:

Herstellerwebseite zum F-Type

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